Mann auf einem Knie im Schnee, klein in einer weiten Winterlandschaft in Tirol

Heiratsanträge in Tirol und den Dolomiten

Du bringst den Ring,ich bringe den Plan.

Heiratsanträge in Tirol und den Dolomiten

Du bringst den Ring,ich bringe den Plan.

Du weißt, dass du es in den Bergen fragen willst. Was du noch nicht weißt: wo genau, wie ihr dort hinkommt, ohne dass dein(e) Partner(in) etwas ahnt, und was das Licht zu dieser Stunde macht. Das finde ich für dich heraus, bis hin zu dem Schritt, bei dem du auf die Knie gehst.

Ab €1.850 all-in in Tirol · Plan A, Plan B und ein Ersatztag · Erste Fotos in 2 Werktagen

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Fotografin für deinen Heiratsantrag in Innsbruck

Aber Sophia, wie weiß ich, dass das gut geht?

Weil ich es mir ausdenke und du es nur noch machen musst. Ich suche drei Plätze, die zu euch beiden passen, ich gehe sie zwei Wochen vorher selbst ab, und danach bekommst du eine Anleitung bis auf die einzelne Bank genau. Hier parkst du, hier steigst du aus der Bahn, oben links, bei den Bänken wieder links, und dort stehe ich schon. Du musst die Berge nicht kennen und du musst auch nicht wissen, wann das Licht gut steht.

Ich lebe seit 2014 hier, ich bin zertifizierte Tiroler Bergwanderführerin, und ich weiß, wie sich so ein Morgen anfühlt: die letzte Kehre, die kalte Luft, der Moment, in dem der Blick aufgeht und alle still werden. Genau dorthin bringe ich euch, zur richtigen Stunde. So musst du nur wegen einer einzigen Sache nervös sein, und das ist die Antwort.

Mehr über mich

so läuft das Ganze ab

Von deiner ersten Nachricht bis zu den Fotos

Was passiert, nachdem du auf senden drückst.

  1. Sofort

    Deine Nachricht kommt an

    Du bekommst gleich eine Bestätigung mit dem Betreff „News from the Mountains“. Sieht dein(e) Partner(in) diese Benachrichtigung aufblinken, verrät das nichts. Ein paar Tage später kommt meine persönliche Antwort, mit der Broschüre dabei.

  2. Das erste Videogespräch

    Wir lernen uns kennen, und ich stelle die Fragen, an die du selbst noch nicht gedacht hast. Warum bin ich da oben „zufällig“ auch? Was machen wir, wenn es keinen Empfang gibt? Wie schlimm ist es wirklich, wenn dein(e) Partner(in) etwas ahnt? Und wo liegt deine Grenze beim Wetter? Über Preise müssen wir nicht reden, die stehen in der Broschüre.

  3. Das Angebot und die Anzahlung

    Fühlt es sich gut an, bekommst du ein Angebot. Sobald es unterschrieben ist und die Anzahlung von €650 da ist, gehört der Termin dir und ich fange an zu suchen.

  4. Innerhalb von 3 Wochen

    Der Ortsbericht

    Meistens drei Plätze, die möglichst viele deiner Wünsche erfüllen. Zu jedem: wo er liegt, wie ihr hinkommt, wann das Licht dort schön ist, was ihn besonders macht und wo die Nachteile liegen. Mit meinen eigenen Fotos und Satellitenbildern dazu. Du wählst deinen Favoriten, das wird Plan A. Nummer zwei wird Plan B.

  5. 2 Wochen vorher

    Ich fahre selbst hin

    Früher hat keinen Sinn, denn hier oben ändert sich alles von Woche zu Woche: Gras gemäht oder nicht, Neuschnee oder nicht, Hütte offen oder zu. Ich gehe die Route ab, stoppe, wie lange sie dauert, und stehe zu genau der Stunde dort, für die wir planen, um zu sehen, was das Licht wirklich macht.

    Aussichtspunkt in den Bergen, der Platz für den Heiratsantrag
  6. Deine Anleitung

    Daraus baue ich dein Drehbuch, mit Handyfotos dazu. Hier ist die Kassa, aussteigen bei der Bergstation und nicht bei der Mittelstation, oben links, bei den Bänken wieder links, dort ist der Platz. So stellst du dich hin, damit ich es von der Seite fotografieren kann, und dreh deine(n) Partner(in) ganz ruhig in diese Richtung.

  7. Die Generalprobe

    Kurz vor dem Tag haben wir ein zweites Videogespräch und gehen alles noch einmal durch. Dann stellst du die Fragen, die nachts um drei aufkommen. Dazwischen bin ich einfach erreichbar, per Mail, WhatsApp oder lieber noch Signal.

  8. Der Tag selbst

    Der Moment

    Ich bin da, bevor ihr da seid, und ich gehe in der Umgebung auf. Du machst, was wir abgemacht haben. Weiter unten steht genau, wie das läuft.

  9. 2 Werktage und 3 Wochen

    Die Fotos

    Innerhalb von zwei Werktagen liegen ungefähr zehn Fotos bereit, damit du etwas zum Herzeigen hast, während alle anrufen. Der komplette Satz, an die vierzig Fotos, kommt innerhalb von drei Wochen.

Zwischen deiner ersten Nachricht und dem Tag selbst liegen meistens ein paar Monate, manchmal ein Jahr. Das ist gut so. Die meisten Fotografen planen nicht weiter als drei Monate voraus, ich denke gern lange vorher mit.

Der Tag selbst

Wie es läuft, wenn du einmal dort stehst.

An dem Tag musst du dir nichts mehr überlegen. Du hast deine Anleitung, ich bin lange vor euch oben, und ab dann bin ich einfach jemand mit einer Kamera, der die Landschaft fotografiert.

01

Vor dem Moment

Ich bin als Erste da, schaue mir das Licht an und stelle mich an den abgemachten Platz. Ihr kommt an, wie ihr ankommen würdet, wenn ich nicht da wäre. Ich fotografiere schon aus der Entfernung, also hast du auch den Weg dorthin: die letzten Meter, den Blick, das Gesicht von jemandem, der nichts ahnt.

02

Der Moment

Du gehst auf die Knie, wann du willst. Kein Zeichen von mir, kein Timing, das ich dir vorgebe. Ich stehe weit genug weg, mit einem langen Objektiv, also bleibt das Gesagte zwischen euch beiden. Auf den Fotos siehst du genau das Gesicht, für das du das alles machst.

03

Nach dem Ja

Ich komme hervor, gratuliere euch und erzähle, dass wir zwei das seit Monaten planen. Das ist meistens die zweite Runde Tränen. Danach fotografieren wir an genau diesem Platz noch drei Viertelstunden bis eine Stunde zusammen. Das ist kein Angebot hinterher, das gehört einfach dazu.

Und wenn doch etwas auffällt?

Das ist weniger schlimm, als du jetzt denkst.

Es kommt vor: jemand sieht eine Kamera oder findet es seltsam, dass du so auf dieser einen Wanderung bestehst. In der Praxis weiß dein(e) Partner(in) dann immer noch nicht wann, wo und wie, und das ist der Teil, der zählt. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Moment daran kaputtgegangen wäre. Und wir haben im ersten Gespräch schon darüber geredet, du weißt dann also, was zu tun ist.

Sie ist so in der Umgebung aufgegangen, dass ich keine Ahnung hatte, dass sie da war, und trotzdem hat sie jede echte Emotion dieses Moments eingefangen.

Brianna & Wyatt

Das Angebot

Ein Paket, alles dabei.

Keine Entscheidungen über Stunden oder Pakete, die du jetzt schon treffen musst. Es gibt ein Paket, und das ist der ganze Weg: die Suche, die Erkundung, der Tag selbst und die Fotos.

Der Antrag

€1.850 all-in in Tirol

Vom ersten Videogespräch bis zum kompletten Fotosatz, inklusive meiner Anfahrt und Bergbahnkosten in Tirol.

  • Die Suche und der Ortsbericht mit meistens drei Plätzen
  • Die Erkundung vor Ort und deine Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Der Moment selbst, unbemerkt festgehalten
  • Das Fotoshooting zu zweit nach dem Ja

Am Tag selbst meistens zwei bis drei Stunden

Für alle, die es in den Bergen fragen wollen und die Planung lieber jemandem überlassen, der hier lebt.

Im Paket enthalten

  • Zwei Videogespräche: eines zum Kennenlernen, eines als Generalprobe
  • Ein Ortsbericht mit meistens drei Plätzen, mit Licht, Weg und Nachteilen
  • Eine Erkundung vor Ort, zwei Wochen vor deinem Termin
  • Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, bis auf die einzelne Bank genau
  • Plan A, Plan B und ein Ersatztag
  • Das Fotoshooting nach dem Ja, drei Viertelstunden bis eine Stunde
  • Rund 10 Fotos innerhalb von 2 Werktagen
  • Der komplette Satz mit etwa 40 Fotos innerhalb von 3 Wochen
  • Meine Anfahrt und Bergbahnkosten in Tirol
  • Diskretion: ich antworte nur an deine Adresse, immer unter demselben harmlosen Betreff

Extras

  • Cinematische Stimmungsbilder+ €550Zwei Videos: der Antrag selbst, so gut wie ungeschnitten, plus ein Reel von 60 bis 90 Sekunden. Beides im Quer- und im Hochformat.
  • Ich als Bergwanderführerin+ €400Du buchst mich offiziell als Führerin für eine Wanderung von zwei bis drei Stunden. Dann stimmt das Alibi bis ins Detail und ich bestimme das Tempo zum Platz.

Willst du den Antrag außerhalb von Tirol machen, in den Dolomiten oder in Vorarlberg? Dann kommen Fahrtkosten dazu, und die stehen im Angebot, bevor du unterschreibst. Die Bergbahntickets für euch zwei am Tag selbst zahlt ihr selbst.

Bezahlt wird in zwei Teilen: €650 bei der Unterschrift, der Rest spätestens drei Wochen vor dem Termin. Sagst du ab, nachdem ich die Erkundung gemacht habe, bekommst du den Teil für das Fotografieren und die Nachbearbeitung zurück. Du zahlst nie für Fotos, die ich nicht gemacht habe.

Broschüre erhalten

da steht alles drin

Unsichtbar bleiben

Da steht eine Frau mit einer Kamera. Niemand schaut hin.

Das ist der Teil, wegen dem alle wach liegen, und zu Recht: eine Fremde, die sichtbar auf etwas wartet, macht alles kaputt. Deshalb entscheiden wir vorher, welche der zwei Varianten zu euch passt.

Meistens bin ich die zufällige Wanderin. Bergschuhe oder Ski an, Rucksack auf, und ich fotografiere die Landschaft, so wie die zehn anderen da oben auch. An einem Aussichtspunkt in Tirol ist eine Fotografin ungefähr das Unauffälligste, was herumläuft.

Die zweite Variante ist, dass du mich einfach als Bergwanderführerin buchst und das auch so erzählst. Dann braucht es kein Alibi mehr, denn es stimmt ja: ich bin da, um euch hinaufzubringen. Ich kann näher stehen, ich brauche keinen Empfang, um etwas abzustimmen, und ich bestimme das Tempo, damit wir im richtigen Moment am richtigen Platz sind. Diese Variante ist neu in meinem Angebot, und sie ist nicht für alle: wer in schönen Schuhen vom Parkplatz aus gehen will, braucht nur den Plan und die Fotos.

Mich als Bergwanderführerin buchen + €400

Sophia hat die Positionen so gewählt, dass es eine Überraschung blieb. Meine Verlobte hat gar nicht bemerkt, dass Sophia in der Nähe versteckt war, bis sie schon fotografiert hat.

Mitch
Heiratsantrag in den Bergen bei Kitzbühel, aus der Entfernung fotografiert
Freude direkt nach dem Heiratsantrag in den Bergen

in zwei
Werktagen

Die Fotos

An dem Tag weiß es niemand. Am Tag danach alle.

Sobald es passiert ist, will es die ganze Familie sehen. Deshalb wartest du bei mir nicht wochenlang auf deine Fotos. In dieser Branche sind sechs bis acht Wochen normal, und dann ist die Neuigkeit längst keine mehr. Du bekommst innerhalb von zwei Werktagen eine erste Auswahl, damit du etwas zum Schicken hast, solange das Telefon noch heiß läuft.

  • Sneak PeekRund 10 Fotos, in 2 Werktagen
  • Der komplette SatzRund 40 Fotos, in 3 Wochen
  • FormatHohe und niedrige Auflösung, zum Drucken und zum Teilen
  • Video, als ExtraQuer- und Hochformat, mit dem kompletten Satz

Was danach mit den Fotos passiert, entscheidet ihr. Ich stelle hinterher eine kleine Auswahl zusammen, die ich gern verwenden würde, und frage euch beide, ob das in Ordnung ist. Sagt ihr nein, kommen sie nirgendwohin: nicht auf meine Website, nicht auf Instagram, nicht in meine Broschüre.

Zur Galerie
Heiratsantrag im Schnee in Lech am Arlberg, tiefes Winterlicht

Wetter und Jahreszeiten

Und wenn es schüttet?

Berge sind Berge. Genau deshalb hast du bei mir drei Chancen statt einer, und deshalb machen wir lange vorher aus, was passiert, wenn es zuzieht.

Plan A, Plan B und ein Ersatztag

Geht Plan A nicht, wechseln wir zu Plan B, einem Platz, den ich mir auch angeschaut habe. Fällt der auch aus, weichen wir auf den Tag davor oder danach aus, den ich für dich frei halte. Bist du auf der Durchreise und hast wirklich nur einen Tag, dann ist das die Realität, und ich sage dir das ehrlich, bevor du buchst.

Du bestimmst, wo deine Grenze liegt

Ich arbeite notfalls im Schneesturm, und eines meiner schönsten Antragsfotos ist genau dort entstanden. Ob du es aber im strömenden Regen fragen willst, ist nicht meine Entscheidung. Deshalb legst du im ersten Gespräch selbst fest, wo deine Grenze liegt, und daran halte ich mich.

Geht es wirklich nicht, verlierst du dein Geld nicht

Fallen Plan A, Plan B und der Ersatztag alle weg, verschieben wir kostenlos innerhalb von zwölf Monaten. Passt das nicht in deine Reisepläne, bekommst du den Teil für das Fotografieren und die Nachbearbeitung zurück. Ans Wetter verlierst du also nie Geld.

Und der Winter? Ein Antrag im Schnee gehört zum Schönsten, was ich mache. Um vier Uhr nachmittags ist das Licht schon golden, am Berg ist fast niemand mehr, und diese Stille da oben macht etwas mit Menschen, bevor überhaupt ein Wort gefallen ist.

Sophia hat den ganzen Ablauf so einfach gemacht und ist mit dem schlechten Wetter an dem Tag völlig gelassen umgegangen. Nichts war jemals ein Problem.

Matt

Video · cinematische Stimmungsbilder

Und wenn du es auch hören willst.

Auf den Fotos siehst du das Gesicht. In einem Video hörst du den Rest dazu: was du wirklich gesagt hast, die Stelle, an der deine Stimme wegbricht, und das Geräusch, das jemand macht, der das nicht kommen sah. Ich filme in kurzen Clips neben dem Fotografieren, nie auf dessen Kosten.

Beispiel folgt in Kürze

Du bekommst zwei Dinge. Den Antrag selbst, so gut wie ungeschnitten, ein paar Minuten lang: das ist das Beweisstück. Und ein Reel von 60 bis 90 Sekunden, das die Stimmung dieses Morgens erzählt. Beides im Quer- und im Hochformat, damit du es noch am selben Abend am Handy herzeigen kannst, ohne schwarze Balken daneben.

Cinematische Stimmungsbilder + €550

Von Menschen, die das vor dir gemacht haben

Nicht meine Worte, ihre.

5,0 auf Google

Über den Plan

Sie war so viel mehr als eine Fotografin. Sie hat mir geholfen, den Antrag zu planen und den perfekten Platz zu finden, auf einem Berg, den ich überhaupt nicht kannte, und sie hat den Moment perfekt festgehalten, mitten in einem Schneesturm.
Nathaniel

Über das Planen aus der Ferne

Ich komme aus den USA und brauchte viel Hilfe beim Planen. Sophia hat einen Platz gefunden, war flexibel bei der Zeit und hat den ganzen Ablauf mühelos gemacht.
Mitch

Über die Fotos selbst

Sie hat unseren Überraschungsantrag perfekt festgehalten, mit jeder echten Emotion dieses Moments darin. Die Bilder sind atemberaubend.
Brianna & Wyatt

Über das Zögern

Es sind Fotos, die wir den Rest unseres Lebens in Ehren halten werden. Überlegst du noch, ob du Sophia buchen sollst? Mein Rat: mach es einfach. Du wirst es nicht bereuen.
Matt

Diese Bewertungen sind auf Englisch geschrieben und hier übersetzt.

Aus der Galerie

Und so sieht das aus.

Verlobungsring vor einer Bergkulisse
Stubai, August
Mann geht auf die Knie, um seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen
Zillertal, Oktober
Frisch verlobtes Paar in den österreichischen Alpen
Kühtai, Jänner

Häufige Fragen

Alles, was du sonst noch wissen willst.

Bevor du buchst

Wie buche ich dich?

Du füllst das Kontaktformular aus. Du bekommst sofort eine Bestätigung mit einem harmlosen Betreff und innerhalb von ein paar Tagen meine persönliche Antwort, mit der Broschüre dabei. Danach haben wir ein Videogespräch, um zu schauen, ob es passt. Wenn ja, bekommst du ein Angebot, und der Termin gehört dir, sobald es unterschrieben ist und die Anzahlung von €650 da ist.

Wie lange vorher sollte ich das planen?

Je früher, desto besser, und nach oben gibt es keine Grenze: ich halte einen Termin auch ein Jahr im Voraus, während viele Fotografen nicht weiter als drei Monate schauen. Rechne mit mindestens sechs Wochen zwischen Buchung und Tag, denn der Ortsbericht braucht etwa drei Wochen, und die Erkundung mache ich zwei Wochen vor dem Termin. Weniger Zeit? Frag einfach, manchmal geht es trotzdem.

Was kostet es, und warum?

€1.850 all-in in Tirol, inklusive meiner Anfahrt und Bergbahnkosten. Darin stecken ungefähr zwanzig Stunden Arbeit: die Suche, ein ganzer Tag zum Platz und zurück, die zwei Videogespräche, der Tag selbst und die Nachbearbeitung. Die Extras kommen separat dazu: cinematische Stimmungsbilder für €550 und ich als Bergwanderführerin für €400.

Ich weiß noch gar nicht, wo ich fragen will. Ist das ein Problem?

Nein, das ist eher die Regel als die Ausnahme, und genau dafür gibt es den Ortsbericht. Was ich von dir wissen will: was euch beide mit diesen Bergen verbindet, wie weit ihr gehen wollt, was ihr anhaben möchtet und in welcher Jahreszeit ihr kommt. Danach suche ich.

Ich kenne die Berge nicht und bin kein Wanderer. Geht das trotzdem?

Ja. Die meisten, die mich dafür buchen, sind keine Bergmenschen, und das müssen sie auch nicht sein. Ich suche einen Platz, der zu eurer Kondition und zu euren Schuhen passt. Das kann eine Bergbahn mit einer Viertelstunde Gehen sein, und es kann ein ordentlicher Anstieg sein. Du sagst, was du willst, ich sorge dafür, dass es machbar ist.

Geheimhaltung und die Überraschung

Wie sorgst du dafür, dass mein(e) Partner(in) nichts merkt?

Geheimhaltung gehört bei mir zum Handwerk. Ich antworte nur an deine Adresse, nie an eine gemeinsame, und immer im selben Verlauf mit demselben harmlosen Betreff. Am Tag selbst bin ich entweder die zufällige Wanderin oder ich bin offiziell als Bergwanderführerin gebucht. Was davon, entscheiden wir gemeinsam.

Was, wenn mein(e) Partner(in) meine Mails oder mein Handy sieht?

Genau deshalb heißt meine erste Mail „News from the Mountains“, und alles danach bleibt in diesem Verlauf. Eine Benachrichtigung am Display verrät dann nichts. Willst du gar nicht mailen, telefonieren wir oder nutzen Signal.

Und wenn doch etwas auffällt?

Dann ist das weniger schlimm, als du jetzt denkst. Selbst wenn jemand ahnt, dass etwas läuft, weiß diese Person immer noch nicht wann, wo und wie, und das ist der Teil, der zählt. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Moment daran kaputtgegangen wäre, und wir haben im ersten Gespräch schon darüber geredet, du weißt dann also, was zu tun ist.

Kann ich dich als Führerin buchen, damit das Alibi stimmt?

Das geht, für €400 extra. Ich bin zertifizierte Tiroler Bergwanderführerin, du buchst mich also für genau das, was ich bin: eine Wanderung von zwei bis drei Stunden zu einem schönen Platz. Der Vorteil ist, dass nichts erfunden werden muss, dass ich näher stehen kann, dass wir keinen Empfang brauchen und dass ich das Tempo bestimme. Für den Moment am Platz machen wir ein Codewort aus.

Wie stimmen wir uns am Tag selbst ab, wenn es keinen Empfang gibt?

Indem wir vorher so genau abmachen, dass wir uns gar nicht mehr abstimmen müssen. Du hast deine Anleitung, ich bin da, bevor ihr da seid, und wir haben ein Zeichen vereinbart. Am Berg ist Empfang ein Luxus, keine Selbstverständlichkeit.

Der Plan, das Wetter und der Tag

Was passiert, wenn das Wetter umschlägt?

Dann gehen wir zu Plan B, einem zweiten Platz, den ich mir auch angeschaut habe. Klappt der auch nicht, weichen wir auf den Ersatztag davor oder danach aus. Und jede Entscheidung läuft über die Wettergrenze, die du im ersten Gespräch selbst festgelegt hast: ich kann im Schneesturm arbeiten, aber es ist dein Moment und damit deine Grenze.

Bekomme ich mein Geld zurück, wenn es wirklich nicht klappt?

Fallen Plan A, Plan B und der Ersatztag alle weg, verschieben wir zuerst kostenlos innerhalb von zwölf Monaten. Passt das nicht in deine Reisepläne, bekommst du den Teil für das Fotografieren und die Nachbearbeitung zurück. Sagst du selbst ab, nachdem ich die Erkundung gemacht habe, gilt dasselbe: du zahlst nie für Fotos, die ich nicht gemacht habe. Die Suche, die schon erledigt ist, bleibt bezahlt.

Wie lange dauert der Tag selbst?

Das hängt vom Platz ab. Rechne mit zwei bis drei Stunden von Parkplatz zu Parkplatz, davon drei Viertelstunden bis eine Stunde für die Fotos nach dem Ja. Willst du es kürzer halten, gern. Willst du länger bleiben, weil es so schön ist, auch gern, bis etwa anderthalb Stunden Shooting.

Müssen wir weit gehen?

Nur wenn ihr wollt. Es gibt wunderschöne Plätze zehn Minuten von einer Bergstation entfernt, und es gibt Plätze, für die man zwei Stunden steigt. Im ersten Gespräch frage ich, was ihr schafft und was euch Spaß macht, und darin suche ich dann. Ein Antrag, bei dem jemand verschwitzt und grantig ankommt, ist kein guter Antrag.

Was ziehen wir an?

Was ihr an so einem Tag normalerweise auch anziehen würdet, und ich sage vorher, was an genau diesem Platz funktioniert. Schöne Schuhe und ein langer Anstieg gehen nicht zusammen, wenn du also im Kleid oder im Anzug dort stehen willst, suche ich den Platz danach aus. Die Kleidung ist eure Sache, die Logistik meine.

Nach dem Antrag

Wann bekomme ich die Fotos?

Rund zehn Fotos innerhalb von zwei Werktagen, damit du sofort etwas zum Herzeigen hast. Der komplette Satz mit etwa vierzig Fotos kommt innerhalb von drei Wochen. In dieser Branche sind sechs bis acht Wochen üblich, das finde ich viel zu lang für eine Neuigkeit, die alle jetzt sehen wollen.

Was passiert mit unseren Fotos im Netz?

Nichts, außer ihr sagt beide ja. Ich stelle hinterher eine kleine Auswahl zusammen, die ich gern verwenden würde, und frage euch, ob das in Ordnung ist. Ist die Antwort nein, kommen sie nirgendwohin: nicht auf meine Website, nicht auf Instagram, nicht in meine Broschüre.

Wie ist das mit den Nutzungsrechten?

Ihr bekommt ein einfaches Nutzungsrecht: die Fotos für nicht-kommerzielle Zwecke zu verwenden und zu veröffentlichen ist kein Problem. Sie an Dritte weiterzuverkaufen nicht, außer wir vereinbaren das schriftlich.

Kennenlernen?

Sprechen dich meine Fotos und meine Art zu arbeiten an? Schreib mir, und du bekommst innerhalb von ein paar Tagen eine persönliche Antwort von mir, mit Broschüre und Preisen dabei.

bis bald in den Bergen!

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